Sommersingwoche 2026 in Mold vom 19. - 24. JuliEs war heuer etwas schwieriger, wieder eine Singwoche (es ist die 53.) zu organisieren, aber wir haben es geschafft! Durch die berufliche Neuorientierung und immer größer werdenden Verpflichtung - vor allem in der Ferienzeit - war es Niki, unserem Chorleiter der letzten Jahre, nicht mehr möglich, die Singwoche musikalisch zu betreuen. So haben wir uns auf die Suche nach einer Lösung gemacht und sind in unseren eigenen Reihen fündig geworden: Die Chorleitung liegt heuer in den bewährten Händen von Hannes Pesl, Werner Warum und Raimund Wiesinger, die kurzfristig für Niki Pesl eingesprungen sind. Alle drei sind schon seit vielen Jahren Mitgleder unserer Gemeinschaft iund haben in den Vorjahren schon mehrmals mit dem Chor gearbeitet. Es sei ihnen an dieser Stelle herzlich gedankt, dass sie sich doch eher kurzfristig bereit erklärt haben, unsere Singwoche zu betreuen. Aufgrund der geänderten Chorleitung mussten wir auch die usprünglich in der 2. Ferienwoche geplante Singwoche auf die dritte Woche verschieben. Wir starten mit dem Abendessen am Sonntag, 19. Juli und schließen bereits am Samstag, 25. Juli, mit der Gestaltung einer Vorabendmesse die Singwoche 2026 ab, da uns unser Quartier am Sonntag nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben bis jetzt noch keine aktuellen Preise, aber gegenüber dem Vorjahr werden die Preise in Orientierung an der Inflationsrate erhöht werden, so sind für das Einzelzimmer ca. 570,-- zu erwarten, für das Doppelzimmer ca. 540,-- incl. aller Nebenkosten.
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Franz Forsthuber ist zu unserem Vater heimgekehrtAm Freitag, 3. Juli 2020, hat unsere Gemeinschaft in einem feierlichen Requiem, das von Kardinal Christoph Schönborn zelebriert wurde, Abschied vom Initiator und dem ideellen Zentrum unserer Sommersingwoche AMF genommen. Franz hat 1972 gemeinsam mit Toni Grill und Thomas Fieglmüller die Idee umgesetzt, gemeinsam in den Ferien eine Woche zu singen, sich für Chorwerke die Zeit zu nehmen, für die während einer normalen Arbeitswoche zu wenige Möglichkeiten für ein entspanntes Proben existierten. Im Sommer 2020 hätten wir mit ihm die 49. Sommersingwoche veranstaltet, doch es wollte anders kommen.Ende April verspürte Franz erste Symptome in Form von Schwindel und Unsicherheiten im Bewegungsablauf. Daraufhin wurde er in die Neurologie des Krankenhauses Tulln gebracht, wo man anfangs das Guillain-Barré-Syndrom diagnostizierte, eine Entzündung des peripheren Nervensystems mit dadurch bedingten Funktionsstörungen der Nervenbahnen. Nach einer Phase der Erholung kam Anfang Juni aber wieder ein Rückfall, die ärztliche Diagnose lautete A-CIDP, eine chronische Form der ersten Diagnose. Franz wurde immer schwächer und verstarb schließlich in den Morgenstunden des 14. Juni. Am Tag zuvor hatte ihn noch unser Kardinal Christoph Schönborn besucht. Auf diese Weise von der Kirche wertgeschätzt hat er sich in Frieden von seinem irdischen Dasein lösen können. Sein letzter Ruheplatz am kleinen Friedhof von Kleinwilfersdorf ist auch ein idyllischer Platz des Friedens. |
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| Franz Forsthuber war der spirituelle Mittelpunkt unserer Chorgemeinschaft. Vielen von uns ist und war es ein Bedürfnis, die Gedanken über die Rolle von Franz in ihrem Leben in Worte zu fassen. Aus diesem Grund haben wir ein virtuelles Kondolenzbuch angelegt, in dem jeder seine Beziehung zu Franz beschreiben und ihm auch Danke für sein Wirken sagen kann. |